
Ein intensiver Eishockeyabend im Grefrather EisSport & EventPark hätte am Freitag eine bessere Belohnung verdient. Gegen den hochfavorisierten Tabellenaspiranten Diez Limburg Rockets zeigte der Grefrath Phoenix eine seiner bislang besten Saisonleistungen, musste sich am Ende jedoch trotz großem Kampf mit 2:4 geschlagen geben.
Von Beginn an präsentierten sich die Blau-Gelben hochkonzentriert, leidenschaftlich und taktisch diszipliniert. Besonders Torhüter Leon Jessler wuchs über sich hinaus und hielt sein Team mit zahlreichen starken Paraden immer wieder im Spiel. Auch Neuzugang und NL-Import Lester Brown setzte bei seinem Debüt im blau-gelben Trikot direkt offensive Akzente und sorgte für viel Kreativität im Grefrather Angriffsspiel.
Trotz der engagierten Vorstellung waren es die Gäste, die zunächst effektiv zuschlugen. Isak Spahija brachte Limburg in der 7. Minute mit 0:1 in Führung. Auch im zweiten Drittel stemmte sich der Phoenix mit viel Einsatz gegen die spielerisch starken Rockets, musste jedoch weitere Gegentreffer durch Jeffrey Fearing (26.) und Tim Lutz (40.) hinnehmen.
Doch Grefrath gab sich nicht auf. Angetrieben von 434 lautstarken Zuschauern und ungebrochenem Kampfgeist kam der Phoenix im Schlussabschnitt eindrucksvoll zurück. Innerhalb von nur 60 Sekunden verkürzten Max Parschill (44.) und Brian Westerkamp (45.) auf 2:3 – die Partie stand plötzlich auf Messers Schneide. Grefrath drängte auf den Ausgleich, zeigte Moral und setzte Limburg spürbar unter Druck.
Als die Blau-Gelben in der Schlussphase alles nach vorne warfen, schlugen die Gäste jedoch erneut eiskalt zu. Der Treffer zum 2:4 in der 57. Minute entschied die Partie, auch wenn der Phoenix bis zur letzten Sekunde kämpfte und sogar den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahm.
Trainer Christian Tebbe zeigte sich trotz der Niederlage stolz auf sein Team:
„Freitag war ein tolles Spiel. Kämpferische Einstellung, Leistung, Wille und Leidenschaft haben bei allen gepasst. Jeder Einzelne hat sich fürs Team aufgeopfert. Nach dem Rückstand haben wir uns stark zurückgekämpft und waren am Ende näher am Ausgleich als Limburg am 2:4. Jessi im Tor war überragend.“
Der enormen Energieleistung vom Freitag musste der Phoenix am Sonntagabend in Ratingen Tribut zollen und unterlag gegen äußerst torhungrige und hochmotivierte Ice Aliens deutlich mit 3:15. Grefrath versuchte auch nach vorne mitzuspielen und sich nicht im eigenen Drittel einzuigeln. Es gelang jedoch nur kurze Zeit, die Begegnung offen zu halten. Bereits im ersten Drittel machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Marlon Alves de Lima sorgte in der 7. Minute für den zwischenzeitlichen Ausgleich. In einer einseitigen Begegnung sorgten Max Parschill (44.) und Sven Schiefner (47.) für die weiteren Grefrather Tore.
Bevor am Sonntag, 25.01. (18:15 Uhr) das mit Spannung erwartete Auswärtsderby bei den Black Tigers ansteht, gastieren die Blau-Gelben bereits am Freitag, 23.01., bei den Dortmunder Eisadlern. Spielbeginn an der Strobelallee ist um 20:00 Uhr.
(Pressemitteilung Grefrather EG, 20.01.2026, Fotos: GEG)
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