
Das „Kleine Derby“ im Grefrather EisSport & EventPark hatte sich die Grefrather EG ganz anders vorgestellt. Vor 450 Zuschauern mussten sich die Blau-Gelben am Freitagabend den Dinslakener Kobras nach einer enttäuschenden Vorstellung deutlich mit 1:8 geschlagen geben.
Von Beginn an präsentierten sich die Gäste äußerst effizient und nutzten die Unsicherheiten des Phoenix eiskalt aus. Bereits nach gut zehn Minuten lag Grefrath mit 0:3 zurück – ein Rückstand, der die Partie früh in eine klare Richtung lenkte und zugleich den Pausenstand nach dem ersten Drittel markierte.
Im zweiten Spielabschnitt stabilisierte sich die Defensive der Hausherren zwar etwas, doch offensiv blieb die Mannschaft von Trainer Christian Tebbe weitgehend harmlos. Es fehlte an Durchschlagskraft, Tempo und der nötigen Konsequenz im Abschluss. Stattdessen erhöhten die Kobras auf 0:4 und sorgten damit für Ernüchterung auf den Rängen.
Überschattet wurde die Begegnung von einem Schockmoment in der 38. Minute: Nico Stasch blieb nach einem harten und regelwidrigen Check benommen auf dem Eis liegen und musste mit Verdacht auf eine schwere Gehirnerschütterung per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Beim Stand von 0:4 ging es letztmalig in die Kabinen.
Spätestens mit dem 0:5 in Überzahl in der 45. Minute war die Partie entschieden. Der Ehrentreffer durch Gian Luca Pinna zum 1:5 (46.) blieb lediglich Ergebniskosmetik. In der Schlussphase nutzten die Kobras ihre läuferische und spielerische Überlegenheit konsequent aus und legten noch drei weitere Treffer nach (51., 53., 56.).
Entsprechend deutlich fiel das Fazit von GEG-Trainer Christian Tebbe nach der Begegnung aus:
„Wir waren von Beginn an nicht bereit, den hundertprozentigen Willen aufs Eis zu bringen. Gerade in der Defensive haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht und Dinslaken zu einfach zu Toren kommen lassen. Teilweise hatten wir das Gefühl, nur zuzuschauen und nicht energisch genug am Mann zu sein.“
Abschließend richtete Tebbe noch Worte an seinen verletzten Spieler:
„Gute Besserung an Nico Stasch, der nach einem heftigen Check ins Krankenhaus musste.“
Für die Grefrather EG geht es bereits am kommenden Samstag um 20:00 Uhr weiter. Dann gastiert mit dem Neusser EV das Tabellenschlusslicht an der Niers. Will der Phoenix nicht selbst unter der „Roten Laterne“ überwintern, wird eine deutliche Leistungssteigerung notwendig sein.
(Pressemitteilung Grefrather EG, 14.12.2025, Fotos: GEG)
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