Kapitän Andreas Bergmann bleibt an Bord: „Eishockey-Rente kommt für mich noch nicht infrage“
Kontinuität, Führungsstärke und unermüdlicher Einsatz: Der Grefrath Phoenix kann auch in der kommenden Saison auf sein Herzstück bauen. Mannschaftskapitän Andreas Bergmann wird ein weiteres Jahr für die Blau-Gelben auflaufen – und geht damit in seine insgesamt 17. Spielzeit beim Phoenix.
Seit der Premierensaison 2010/11 führt der gebürtige Düsseldorfer das Team von der Niers mit dem „C“ auf der Brust aufs Eis. Mit der legendären Rückennummer 22 ist „Bergi“ längst zur Identifikationsfigur geworden. Beeindruckend sind auch seine Zahlen: In 337 Spielen sammelte der Angreifer 119 Tore und 264 Assists – macht 383 Scorerpunkte und Platz eins in der ewigen Bestenliste des Vereins.
Ob Landesliga, Regionalliga oder Oberliga – Bergmann hat alle sportlichen Höhen und Tiefen des Grefrath Phoenix miterlebt und die Mannschaft über Jahre hinweg als Leitfigur geprägt. Auch mit inzwischen 44 Jahren denkt der Routinier noch nicht ans Aufhören: „Noch ist es nicht soweit“, stellt der Kapitän klar und signalisiert weiterhin große Motivation für die kommende Spielzeit.
Dass Bergmann sportlich wie menschlich eine zentrale Rolle einnimmt, unterstreicht auch Trainer Christian Tebbe:
„Ich freue mich sehr, dass der Captain an Bord bleibt. Bergi ist Bergi – und auch mit über 40 eine feste Größe beim Phoenix. Auf und neben dem Eis profitiert jeder von seiner Erfahrung. Er ist ein absolut wichtiger Bestandteil unseres Teams. Bergi steht für Willen und Einsatz – genau das, was wir beim Phoenix verkörpern wollen. Als Capitano ist er das Herzstück der Mannschaft, um das wir unser Team für die kommende Saison aufbauen werden.“
Der Kapitän selbst wendet sich mit folgenden Worten an die Fans:
„Ich bin unglaublich dankbar und stolz, auch in der kommenden Saison wieder das Phoenix-Trikot tragen zu dürfen. Für mich bedeutet dieser Verein längst mehr als nur Eishockey, es ist Leidenschaft, Zusammenhalt und ein Stück Familie. Gerade wegen dieser besonderen Mannschaft und euch Fans freue ich mich jeden Tag darauf, wieder aufs Eis zu gehen. Deshalb kommt Eishockey-Rente für mich aktuell einfach noch nicht infrage“.
Auch wenn die ganz großen Scoringzahlen früherer Jahre inzwischen naturgemäß seltener werden, bleibt Bergmann durch seine Erfahrung, Übersicht und Führungsqualität unverzichtbar für das Teamgefüge.
Weitere Personalentscheidungen will der Grefrath Phoenix in den kommenden Wochen bekanntgeben. Die Vorbereitung auf die neue Saison startet in der zweiten Maihälfte – ein intensiver Sommer steht Trainer Tebbe und seinem Team bevor.
(Pressemitteilung Grefrather EG, 02.05.2026, Foto: GEG)
