25 November 2025 Grefrather EG kassiert Rückschlag im Playoff-Rennen – Frühe Spieldauerstrafe leitet 2:4-Niederlage in Wiehl ein

Grefrather EG kassiert Rückschlag im Playoff-Rennen – Frühe Spieldauerstrafe leitet 2:4-Niederlage in Wiehl ein

Die Grefrather EG hat im Kampf um die angestrebten Playoff-Plätze einen herben Dämpfer hinnehmen müssen. Beim direkten Konkurrenten Wiehl Penguins unterlagen die Blau-Gelben am Sonntagabend mit 2:4 und verpassten damit drei wichtige Punkte.

Der Abend begann für den Phoenix denkbar schlecht: Bereits nach zwölf Sekunden wurde Max Tillmann nach einem harten Bandencheck mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig in die Kabine geschickt. Die fünfminütige Unterzahl nutzten die Gastgeber eiskalt. Innerhalb von nur 87 Sekunden lagen die Penguins bis zur dritten Spielminute mit 3:0 in Führung – ein Schock, von dem sich Grefrath zunächst kaum erholte.

Erst im weiteren Verlauf fand die GEG besser ins Geschehen. In der 14. Minute sorgte Lukas Siebenmorgen im Powerplay für den 1:3-Anschluss, doch Wiehl stellte kurz vor der ersten Pause den alten Abstand wieder her (4:1). Trotz des deutlichen Rückstands zeigte sich der Phoenix im zweiten und dritten Drittel deutlich präsenter und übernahm phasenweise die Spielkontrolle. Zwingende Chancen blieben jedoch selten, immer wieder führten kleinere Nickeligkeiten auf beiden Seiten zu Unterbrechungen und Zeitstrafen.

Als Grefrath in der 53. Minute erneut in Unterzahl agierte, setzte Siebenmorgen mit seinem zweiten Treffer ein offensives Lebenszeichen. Doch das 2:4 war letztlich nicht genug, um die Partie noch einmal zu drehen.

GEG-Trainer Christian Tebbe machte vor allem die frühe Spieldauerstrafe für den missglückten Abend verantwortlich:
„Der Start war alles andere als leicht für uns. Die Unterzahl nach nur zwölf Sekunden kostete uns direkt drei schnelle Gegentore, die das Spiel nicht leichter gemacht haben. Trotzdem haben wir die Köpfe nicht hängen lassen. Die Jungs haben alles versucht und stark gekämpft.“

Tebbe lobte die Moral seines Teams, äußerte jedoch Kritik am Schiedsrichtergespann:
„Die Jungs haben bis zur letzten Sekunde alles gegeben. Wir können ihnen nichts vorwerfen. Natürlich ist der Schiedsrichter nicht schuld an unserer Niederlage, aber es gab meiner Meinung nach viele fragliche und unausgewogene Entscheidungen, die es uns nicht leichter gemacht haben.“

Zum Schluss bedankte sich der Coach ausdrücklich bei den mitgereisten Fans für deren lautstarke Unterstützung.

Für die Grefrather EG geht es am Freitag, 28. November, weiter. Dann empfängt der Phoenix im Grefrather EisSport & EventPark den Liga-Favoriten Eagles Essen West. Erstes Bully ist um 20:00 Uhr.

(Pressemitteilung Grefrather EG, 25.11.2025)

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