
Ein intensives und lehrreiches Wochenende liegt hinter dem Grefrath Phoenix. Gleich zweimal bekam es das Team von der Niers mit den Schwergewichten der Regionalliga West zu tun – und zeigte dabei trotz zweier Niederlagen Moral, Einsatz und Kampfgeist.
Den Auftakt bildete am Freitagabend die Auswärtspartie beim souveränen Tabellenführer Eagles Essen-West. Die Gastgeber demonstrierten von Beginn an ihre Klasse und dominierten das Geschehen mit hohem Tempo und spielerischer Präzision. Grefrath stemmte sich mit großem Einsatz gegen die Überlegenheit des mit zahlreichen Halbprofis besetzten Essener Kaders, konnte die deutliche 1:12-Niederlage letztlich jedoch nicht verhindern. Den Ehrentreffer für die Blau-Gelben erzielte Dennis Lüdke in der 51. Minute zum zwischenzeitlichen 1:11. Trotz des klaren Endergebnisses blieb festzuhalten, dass sich der Phoenix zu keinem Zeitpunkt versteckte und bis zum Schluss hohen Aufwand betrieb.
Nur zwei Tage später wartete bereits der nächste Härtetest: Vizemeister Eisadler Dortmund gastierte im Grefrather EisSport & EventPark. Der Start verlief denkbar unglücklich – bereits nach 24 Sekunden schlug es erstmals im Grefrather Tor ein. Doch anstatt sich beeindrucken zu lassen, zeigte der Phoenix eine leidenschaftliche Reaktion und bot den favorisierten Gästen über weite Strecken Paroli. Nach dem Dortmunder 0:2 in der 27. Minute stellte erneut Dennis Lüdke mit seinem Treffer zum 1:2 (28.) prompt den Anschluss her und sorgte für Hoffnung auf den Rängen. Erst kurz vor der Pause stellten die Eisadler mit zwei weiteren Treffern die Weichen auf Sieg.
Auch im Schlussdrittel bestimmten die Gäste das Spiel, doch Grefrath hielt kämpferisch dagegen und machte es dem Vizemeister so schwer wie möglich. Die 1:6-Niederlage fiel am Ende zwar verdient aus, spiegelte jedoch nicht den großen Einsatz und die Leidenschaft der Blau-Gelben wider.
Entsprechend zufrieden zeigte sich der GEG-Coach nach der Partie:
„Die Jungs haben besonders gegen Dortmund eine engagierte und kämpferisch starke Leistung gezeigt. Der frühe Rückstand hat uns natürlich unter Druck gesetzt, aber die Mannschaft hat nicht aufgegeben, sich eigene Chancen erarbeitet und lange stark dagegengehalten. Gegen die Effizienz der Dortmunder hat es am Ende leider nicht gereicht.“
Nun richtet sich der Blick nach vorne: Am kommenden Freitag, 12.12., erwartet der Grefrath Phoenix mit den Dinslakener Kobras einen Gegner auf Augenhöhe im heimischen EisSport & EventPark. Erster Bully ist um 20:00 Uhr – und dort wollen die Blau-Gelben die gezeigten Leistungen endlich auch in Zählbares ummünzen.
(Pressemitteilung Grefrather EG, 09.12.2025, Fotos: GEG)
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