
Ein Wochenende mit Licht und Schatten liegt hinter dem Grefrath Phoenix. Während die Blau-Gelben am Freitagabend bei den Dinslakener Kobras mit einer starken Moral einen nicht unbedingt erwarteten Punktgewinn einfuhren, folgte am Sonntagabend eine bittere 2:4-Heimniederlage gegen die Wiehl Penguins – ein Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze.
Dabei begann das Auswärtsspiel in Dinslaken denkbar ungünstig: Bereits nach etwas mehr als zwei Minuten lag der Phoenix mit 0:2 zurück. Doch das Team von der Niers zeigte eine Reaktion und verkürzte durch Dennis Lüdke postwendend auf 1:2 (4.) Auch nach dem zwischenzeitlichen 1:3 (22.) bewahrte Grefrath Ruhe und belohnte sich für eine geschlossene Mannschaftsleistung. Roby Haazen und Lukas Siebenmorgen trafen jeweils im Powerplay und sicherten dem Phoenix mit dem späten 3:3-Ausgleich (39./57.) einen verdienten Punkt. In der Overtime mussten sich der Phoenix zwar geschlagen geben, doch die Leistung stimmte Trainer Christian Tebbe positiv: „Nach dem schlechten Start haben wir uns zurück ins Spiel gekämpft und bis zur letzten Sekunde alles investiert. Der Teamgeist war spürbar – ein sehr wichtiger Schritt für uns.“
Mit diesem Rückenwind sollte am Sonntag gegen die Wiehl Penguins der nächste Schritt folgen. Doch gegen taktisch diszipliniert auftretende Gäste geriet der Phoenix früh in Rückstand und lief über weite Strecken einem Zwei-Tore-Defizit hinterher. Zwar brachte Timon Verhoeven die Hausherren zwischenzeitlich zurück ins Spiel (24.), weitere Gegentreffer bremsten die Aufholjagd jedoch aus. Der Anschlusstreffer von Brian Westerkamp kurz vor der zweiten Pause (40.) sorgte noch einmal für Hoffnung, doch trotz hoher Spielanteile, großem Einsatz und gleich zwei Pfostentreffern wollte der Ausgleich im Schlussdrittel nicht mehr gelingen.
„Aus meiner Sicht waren wir am Sonntag über weite Strecken das bessere Team“, so Tebbe. „Wir haben uns viele Chancen erspielt, aber das nötige Scheibenglück hat gefehlt. Gleichzeitig wurden unsere Fehler und unnötigen Strafen konsequent bestraft.“
Durch die Heimniederlage sind die Chancen auf eine Playoff-Teilnahme zwar gesunken, dennoch will der Phoenix den Kampf um Platz acht noch nicht aufgeben. Bereits am kommenden Wochenende warten mit den Diez-Limburg Rockets und den Ratinger Ice Aliens die nächsten Herausforderungen – und damit die nächste Gelegenheit, den eingeschlagenen Weg zu bestätigen.
(Pressemitteilung Grefrather EG, 13.01.2026, Fotos: GEG)
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