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  • Aktuell:Sa.25.02.2017 17:45RT Bad Nauheim Ib vs Grefrath Phoenix 7:4 verloren
GEG siegt in Soest und muss dennoch in die Play-downs
erstellt von Daniel Randerath Presse u. Öffentlichkeitsarbeit / Fotos: Gerd Gisbertz
12.02.17     Klicks:851     A+ | a-
GEG siegt in Soest und muss dennoch in die Play-downs
Till Schwarte traf 2 mal beim 4:2 in Soest
Es hat nicht sollen sein. Trotz eines 4:2-Auswärtserfolges bei der Soester EG im letzten Spiel der Qualifikationsrunde hat die Grefrather EG die Play-off-Runde verpasst und muss nun in den Play-downs um den Regionalliga-Klassenerhalt kämpfen. Am Ende fehlte den Feuervögeln ein Punkt im Fernduell mit den Dinslakener Kobras.
 
Immerhin durfte sich die GEG im Vorfeld der Begegnung noch theoretische Chancen auf Platz zwei und somit auf das Erreichen der Meisterschafts-Playoffs ausrechnen. Voraussetzung war jedoch ein Sieg bei den Soester Bördeindianern bei einem gleichzeitigen Ausrutscher des derzeitigen Tabellenzweiten Dinslaken beim Schlusslicht aus Bad Nauheim. Zwar lag der Ausgang von letzterer Begegnung nicht in den Händen der Blau-Gelben, für das eigene Spiel hatte sich der Aufsteiger von der Niers jedoch fest vorgenommen, die Punkte aus dem Soester Eissportzentrum am Möhnesee zu entführen.
 
Dementsprechend blitzartig starteten Kapitän Andreas Bergmann und seine Phoenix in die Begegnung. So waren gerade einmal 35 Sekunden gespielt, da hatten Andre Schroll und der erst 19-jährige Verteidiger Till Schwarte bereits zweimal für die GEG getroffen. Der Blitzstart sollte jedoch nicht zum Lauf werden, denn die Gastgeber kamen noch bis zur ersten Drittelpause durch zwei Tore von Kanada-Import Adam Klein in der 11. und 16. Minute bei nummerischer Überzahl zum 2:2-Ausgleich.
 
In einem zunehmend ruppigen und hart umkämpften zweiten Drittel konnten sich Marvin Haedelt auf Grefrather Seite, sowie Sven Rotheuler im Tor der Soester immer wieder auszeichnen. So gingen beide Teams ohne weitere Treffer in das alles entscheidende letzte Drittel.
In der 47. Minute waren es schließlich erneut die Grefrather die zuerst jubelten, nachdem sich Till Schwarte nach Zuspiel von Andreas Bergmann bereits zum zweiten Mal in die Torschützenliste eintragen durfte. Für die Gastgeber aus Westfalen war dies ein Schock. Als wenig später Indianer-Angreifer Marc Polter nach einer Meinungsverschiedenheit mit Grefraths Andre Schroll mit 5 plus Spieldauer-Disziplinarstrafe vom Eis musste, schien für die Phoenix die Gelegenheit günstig, die knappe Führung weiter auszubauen. Anstatt jedoch die lange Überzahlsituation in ein vorentscheidendes Tor umzumünzen, fing man sich selbst eine kleine Bankstrafe ein. Doch auch wenn der nummerische Vorteil somit dahin war, so lief die Uhr für die clever agierenden Gäste vom Niederrhein herunter.
 
83 Sekunden vor Spielende rief der Soester Häuptling in Person von SEG-Trainer Dieter Brüggemann seine Indianer zu einer Auszeit zusammen. Sollte man noch einmal alles auf eine Karte setzen? Man entschied sich für den Verbleib des Keepers im Tor. Schließlich war es Andreas Bergmann, welcher 19. Sekunden vor der Schlusssirene mit seinem 4:2 dennoch alles klar machte.
 
Trotz des erneuten Sieges und der damit verbundenen optimalen 6-Punkte-Ausbeute an diesem Wochenende fiel der Jubel darüber nicht all zu überschwänglich aus. Schließlich hatte man bereits während des zweiten Drittels mit Amtlichwerdung des Dinslakener 7:2-Sieges in Bad Nauheim die Gewissheit, dass es nicht ganz für die Play-offs reichen würde.
 
GEG-Trainer Karel Lang fand jedoch trotz des verpassten vorzeitigen Klassenerhalts viele lobende Worte für seine Mannschaft: “Ich bin hochzufrieden mit der Leistung der Jungs. Wir haben in der Qualifikationsrunde genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. 19 Punkte in 10 Spielen waren der verdiente Lohn dafür”. Zufrieden äußerte sich der Coach aber nicht nur mit der Punkte-Ausbeute sondern hatte auch für alle Mannschaftsteile ein Lob übrig: “Im Tor hat sich Marvin Haedelt von Spiel zu Spiel gesteigert, so dass wir mit der gewonnenen Sicherheit hinten zuletzt kaum noch ‘Geschenke’ gemacht haben. In der Defensive haben wir nahezu fehlerfrei gespielt und auch vorne endlich die nötigen Tore erzielt”.
 
Es scheint, als sei die GEG rechtzeitig zur entscheidenden Saisonphase in Bestform gekommen. Diese wird im bevorstehenden Abstiegskampf auch nötig sein, zumal neben einigen verletzungsbedingten Ausfällen auch Andre Nelleßen (berufliche Verpflichtungen), sowie Dennis Holstein und Roby Haazen (private Gründe) voraussichtlich in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen können.
 
Playdowns - Wie geht es weiter?
 
In der ersten Playdown-Runde trifft die GEG als Runden-Dritter nun auf den Sechsten der Runde, die Roten Teufel Bad Nauheim. Im Modus “best of three” kommt jenes Team in die zweite Playdown-Runde, welches zuerst zwei Siege erringen kann. Grefrath hat hier zunächst Heimrecht. Ebenso in einem möglichen dritten Spiel.
 
Sollte die GEG die Serie gegen Bad Nauheim überstehen, so träfe sie in der zweiten Playdown-Runde ebenfalls zunächst mit Heimrecht auf den Sieger der Begegnungen zwischen den Dortmunder Eisadlern und der Soester EG. Auch hier wird im Modus “best of three” ein einziger Nichtabsteiger ermittelt.
 
Die Termin-Ansetzungen werden aktuell mit den anderen Teams abgestimmt und in Kürze veröffentlicht.
zuletzt aktualisiert am 17.08.2017
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