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  • Aktuell:Sa.25.02.2017 17:45RT Bad Nauheim Ib vs Grefrath Phoenix 7:4 verloren
Grefrath Phoenix mit deutlichem Sieg über 'Rote Teufel'
erstellt von Daniel Randerath Presse u. Öffentlichkeitsarbeit / Fotos: Gerd Gisbertz
10.02.17     Klicks:695     A+ | a-
Grefrath Phoenix mit deutlichem Sieg über 'Rote Teufel'
Roby Haazen erzielt das 100te Phoenix Tor der Saison.
Die GEG erledigt ihre 'Hausaufgabe' souverän und darf nach dem 6:1 (3:0,1:1,2:0) über Bad Nauheim weiter auf eine Play-off-Teilnahme hoffen.

Die Aufgabenstellung im Vorfeld der Begegnung war klar: Gegen den Tabellenfünften aus der hessischen Kurstadt musste unbedingt ein Sieg her, wollte man sich im Fernduell gegen die Dinslakener Kobras die Chance auf Tabellenplatz zwei und somit die Play-off-Teilnahme offen halten. Gleichzeitig sollte mit einem Sieg Platz drei und somit die bestmögliche Ausgangsposition für die Play-dows gesichert werden.

Entsprechend der Zielvorgabe, zeigten sich die Blau-Gelben von Beginn an sehr engagiert und setzten die Gäste aus Hessen schon früh gehörig unter Druck. Der Aufwand wurde prompt belohnt, indem Sven Schiefner nach schöner Vorarbeit von Youngster Max Parschill in der 7. Minute das 1:0 für seine Phoenix erzielen konnte. Während die Nauheimer auf Konter lauerten und durchaus das eine oder andere Mal gefährlich vor das von Marvin Haedelt gehütete Phoenix-Tor kamen, blieb die GEG auch nach dem Führungstreffer das aktivere Team, welches sofort weiter nachsetzte. In der 14. Minute war es dann Gerrit Ackers, der ausnahmsweise per Rückhand-Schuss die Lücke in der Gäste-Verteidigung fand und den vielbeschäftigten David-Lee Paton im 'Teufels-Kasten' überwand. Lukas Bisel hatte ihm zum 2:0 für die Feuervögel aufgelegt.

Die Roten Teufel hatten weiter große Mühe ins Spiel zu kommen. Sobald sie den Vorwärtsgang einlegten, taten sich in der Hintermannschaft großen Lücken für die spielfreudigen Phoenix auf. So konnte der nächste Grefrather Treffer nur eine Frage der Zeit sein. Sven Schiefner zielte in der 18. Minute noch all zu genau, als sein Schuss nur an das Gestänge des Gästetores schepperte.  Nur wenige Sekunden später hatte Tobias Meertz mit seinem 3:0 mehr Scheibenglück (18.). Neben Matthias Holzki hatte erneut Max Parschill als jüngster Akteur auf dem Eis zum zweiten mal vorbereitet.

Nach der ersten Pausensirene konnten GEG-Trainer Karel Lang sowie die Grefrather Zuschauer im EisSport und EventPark durchaus zufrieden sein. "Ein starkes erstes Drittel, eine deutliche und zudem auch in der Höhe verdiente Führung" mochte die treffende Zwischenbilanz sein.
Auch im zweiten Spielabschnitt hatten die 'Jungs von der Niers' mehr vom Spiel, jedoch war ihr spielerisches Übergewicht nun nicht mehr ganz so groß wie in den ersten 20 Minuten. Ein frühes viertes Tor wollte nicht gelingen und so blieben die allmählich mutiger werdenden Gäste weiter im Spiel. Und wer weiß, wie das Drittel verlaufen wäre, hätten die Kurstädter in der 29. Minute nicht etwa die Latte, sondern tatsächlich das Grefrather Tor getroffen?So war der Schuss ans Gestänge ein kleiner Weckruf für die GEG, welche sich jetzt wieder vermehrt darum bemühte, Druck aufzubauen. Es dauerte jedoch bis zur 38. Minute, bis die Phoenixfans erneut jubeln konnten. Über Julius Krölls gelangte Gerrit Ackers an die Scheibe um mitten in der Vorwärtsbewegung im zentralen Angriffsdrittel abzustoppen und wuchtig Maß zu nehmen. Sein gefürchteter "Hammer" zum 4:0 war nicht zu halten.
Vielleicht waren die Feuervögel mit ihren Köpfen bereits beim Pausentee, vielleicht war es aber auch die Klasse vom fast 50-jährigen Bad Nauheimer Schlitzohr Martin Prada, welcher schließlich 15 Sekunden vor Drittelende den starken GEG-Keeper Marvin Haedelt doch einmal überlisten konnte (4:1, 40. Min).

Mit Blick auf das bevorstehende schwere Sonntagspiel in Soest und der komfortablen 3-Tore-Führung im Rücken zeigten sich die Blau-Gelben im Schlussabschnitt darauf bedacht, gut mit ihren Kraftreserven zu haushalten. Während die Uhr mit jeder Zeiger-Umdrehung für Grefrath herunterlief,  blieb das Team um Phoenix-Kapitän Andreas Bergmann & Co. weiter spielbestimmend und wartete geduldig auch die Chance zur endgültigen Entscheidung. Obwohl die Gäste zu keiner Zeit aufsteckten, blieb ihnen jedoch nicht mehr übrig, als immer wieder gegen die Phoenix-Defensive oder schließlich Marvin Haedelt anzurennen. In der 58. Minute Machte die GEG dann per Doppelschlag endgültig alles klar. Roby Haazens 5:1 war zugleich der 100. Saisontreffer der Grefrather EG und wird ihm teamintern sicherlich eine Runde in der Kabine gekostet haben. Den 6:1-Schlusspunkt setzte nur wenige Minuten später Gerrit Ackers mit seinem 3. Treffer des Abends.

Nach Spielende wurde Hauptschiedsrichter Christian Schummers, welcher an diesem Abend sein letztes Spiel als Unparteiischer geleitet hatte, mit einer kleinen Ehrung verabschiedet und auch für die Mannschaft ging es nicht ohne eine standesgemäße "Humba" in die Kabine.

Mit dem klaren Sieg über Bad Nauheim sicherte sich die GEG schon einmal Platz drei und damit die bestmögliche Ausgangsposition für die Play-downs. Aber auch der Play-off-Zug ist für den Phoenix noch nicht abgefahren. Um diesen noch auf der Zielgeraden zu erreichen, muss das Team von Karel Lang am Sonntagabend, 19.00 Uhr bei der Soester EG alle Punkte entführen. Gleichzeitig ist man auf Schützenhilfe durch die Roten Teufel Bad Nauheim angewiesen, welche ihrerseits den derzeitigen Tabellenzweiten, die Dinslakener Kobras empfangen.
zuletzt aktualisiert am 17.08.2017
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